ensembles
Ensemble Lamaraviglia
Berührende Klangkunst von der Renaissance bis zum Frühbarock strömt bei diesem Ensemble aus jeder Note und jedem Atemzug. Die Sängerinnen und Sänger des Ensembles sind aus aller Welt gekommen, um an den führenden Musikinstituten der Schweiz ausgebildet zu werden, allen voran an der Schola Cantorum Basiliensis. Wer Lamaraviglia vor und hinter der Bühne erlebt hat weiss, hier flirrt eine Menge positiver Energie durch den Raum. Die Musiker legen mit ihren individuellen Backgrounds immer wieder neue Facetten offen und transportieren die Musik in ein lebendiges Hier und Jetzt. Das stete Spiel mit Dissonanz und Konsonanz, mit Sprachrhythmus und Melodie wirkt sich eindrucksvoll auf sämtliche Bereiche der musikalischen Arbeit aus.
Ein absolutes Novum: Heimatverbunden gestaltet das Ensemble Programme mit einem besonderen Fokus auf die Schweiz. Das Singen in den vier Landessprachen der Schweiz ist für das Ensemble Ehrensache; und ja, auch in Rätoromanisch. 2021 erschien die erste CD des Ensembles «Psalms and Motets from Renaissance Switzerland» beim Label Claves.

The Little Light Consort
Das Ensemble The Little Light Consort wurde 2011 vom Gambisten Soma Salat-Zakariás gegründet, mit der Absicht, historisches und zeitgenössisches Repertoire für Gambenconsort aufzuführen. Die gemeinsame Quelle der musikalischen Wahrnehmung, die die Musikerinnen und Musiker durch ihr Studium an der Schola Cantorum Basiliensis besitzen, bildet einen soliden Ausgangspunkt für ihre Interpretationen.
Seit 2024 musiziert The Little Light Consort als eines der wenigen Ensembles weltweit auf einem eigenen Chest of Viols, einem Set von klanglich perfekt aufeinander abgestimmten Gamben. Das Ensemble vervollkommnet damit nicht nur sein Ideal der historisch informierten Musizierpraxis, sondern bietet dem Publikum mit den wunderschön gearbeiteten Instrumenten bei jedem Konzert ein einzigartiges Klangerlebnis.

Streichquartett
Marita Seeger, Andrea Brunner, Stella Mahrenholz und Johannes Kofler absolvierten ihre musikalische Ausbildung an renommierten Hochschulen und beschäftigen sich seit ihrem Studium mit der historischen Aufführungspraxis.
Als freischaffende Musiker/innen haben sie in verschiedenen kammermusikalischen Formationen und diversen Orchesterprojekten, wie beispielsweise im Zürcher Barockorchester oder dem Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen, bereits zusammen musiziert. Für dieses Konzert haben sie sich nun zu einem Streichquartett zusammengeschlossen, um sich gemeinsam auf eine musikalische Spurensuche nach den Wurzeln und Vorläufern der Gattung des Streichquartetts zu begeben.

ensemble ad fontes
Seit seiner Gründung 2010 legt das Ensemble Ad Fontes grossen Wert auf ungewöhnliche und kreative Programme sowie die Zusammenarbeit mit anderen Musiksparten und Künsten. Ad Fontes wurde an verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (Telemannwettbewerb 2013, Festival für Alte Musik Maurizio Pratola in L’Aquila (I) 2014) und hat bisher zwei CDs veröffentlicht: Prégon del cantante vagabundo (ARS Production, 2020) und Secret charms (Coviello, 2022). Das Ensemble ist regelmässig zu Gast bei Festivals und Konzerten im In- und Ausland, u. a. bei den Solisti Aquilani (I), dem Festival SEVIQC Brezice, den Potsdamer Festspielen Sanssouci, dem Sevilla Guitar Festival, den FAMB Basel oder dem Forum Alte Musik Zürich. Seit September 2017 führt Ad Fontes die Konzertreihe «Horizonte» in Basel.

B-Five Blockflötenconsort
B-Five entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem der besten Blockflötenensembles weltweit. Der organische Zusammenklang, die technische Souveränität, aber vor allem die intensive Musikalität der fünf Blocklfötist:innen überzeugen überall Presse und Publikum. Mit einem einmaligen Set von mehr als zwanzig Renaissance-Flöten begibt sich das Ensemble immer wieder auf die Suche nach dem Schönsten, was Instrumente bieten können: ein bezauberndes Gespräch zwischen gleich gestimmten Geistern.
Die Consortmusik der Renaissance steht im Zentrum der Kunst des Ensembles, doch mindestens ebenso oft sucht B-Five die Konfrontation mit zeitgenössischen Werken, die extra für die wunderbaren Flöten komponiert wurden. Einzigartig und intim. Oft wehmütig, manchmal leichtfüssig und immer tief berührend – das ist B-Five.
Sofie Vanden Eynde
Sofie Vanden Eynde gilt international als Spezialistin für historische Zupfinstrumente. Sie tritt regelmässig in ganz Europa mit zahlreichen Ensembles wie z. B. dem Hathor Consort, der Neuen Hofkapelle Graz, l’ Achéron, Il Fondamento, BachPlus, Apotheosis und vielen anderen auf. Gemeinsam mit der Sopranistin Rebecca Ockenden hat sie sich auf das reiche Repertoire der «Lutesongs» spezialisiert. Im Jahr 2012 gründete sie den Verein «Image Mundi», einen Treffpunkt für Alte und Neue, östliche und westliche Musik – eine Plattform für verschiedenste Kunstrichtungen.
Produktionen wie «Divine Madness» und «My End is my Beginning» erhielten im In- und Ausland besonderen Beifall. Aufnahmen mit ihr sind bei den Labels Paraty, CORO, RAMEE, K617, FugaLibera, Cyprès, Aeolus, Ricercar und Phaedra erschienen.

cellini Consort
2012 gründeten die drei Gambisten Tore Eketorp, Brian Franklin und Thomas Goetschel das Cellini Consort. Es begeisterte seine Zuhörer vom ersten Konzert an durch intensive Spielfreude und harmonisches Zusammenspiel. Unter dem Titel «sweet melancholy» ist bei Coviello Classics seine erste CD mit Musik von W. Byrd bis H. Purcell erschienen; sie erhielt in der Fachzeitschrift Fono Forum (August 2016) die höchste Auszeichnung mit fünf Sternen.
Die drei Musiker zeichnen sich aus durch ihre grosse Leidenschaft für die Gambenmusik von Renaissance und Barock sowie durch ihre langjährige Erfahrung im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Dies lässt ihnen im Moment des gemeinsamen Konzertierens viel Raum für Spontaneität.

workshop-leitungen
Stephanie Boller (ensemble Lamaraviglia)
Leitung Workshop Singen im Ensemble
Stephanie Boller ist künstlerische Leiterin des Ensembles Lamaraviglia und der Konzertreihe Musica Antigua. An der Zürcher Hochschule der Künste studierte sie Sologesang bei Lina Maria Åkerlund und Jill Feldman und erlangte nach dem Lehrdiplom ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung. Ihre Studien vertiefte sie an der Schola Cantorum in Basel mit einem Master of Advanced Studies in Ensemblegesang.
2010 gründete sie das Ensemble Lamaraviglia, mit welchem sie bis heute zahlreiche Konzertprogramme realisierte. Im Juni 2021 erschien die erste CD des Ensembles beim Label Claves Records. Als Mezzsopranistin arbeitet sie regelmässig mit professionellen Ensembles wie dem Ensemble Vocal Origen.

Silja-Maaria Rütti-Schütt (B-FIVE)
Leitung Workshop Consortspiel für Blockflöten
Silja-Maaria Rütti-Schütt, das Schweizer Mitglied des Blockflötenconsorts B-Five, erlangte ihr Lehrdiplom 2001 in Zürich bei Matthias Weilenmann. Weitere Studien führten sie nach Barcelona, wo sie sich bei Pedro Memelsdorff vertieft der Musik des Mittelalters und der Renaissance widmete. Impulse für die Interpretation von zeitgenössischer Blockflötenmusik erhielt sie von Antonio Politano in Lausanne, wo sie mit dem Konzertdiplom abschloss.
Neben ihrer Konzerttätigkeit mit B-Five spielt Silja-Maaria Rütti-Schütt in unterschiedlichen Kammermusikformationen.
Silja-Maaria Rütti-Schütt unterrichtet seit 2009 an der Musikschule Konservatorium Zürich Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zudem betreut sie verschiedene Blockflötenensembles, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, ihre Faszination für die Renaissancemusik und die Freude am Consortspiel weiterzugeben.

Ivo Haun (ensemble lamaraviglia)
Leitung Workshop Ensemblegesang
Ivo Haun wuchs in Brasilien auf. Er lebt seit 2010 in Basel und schloss 2015 sein Masterstudium an der Schola Cantorum Basiliensis ab. Seine Hauptinteressen sind die virtuose Singkunst und die Improvisationspraktiken der Renaissance und des Frühbarocks. Workshops zu diesen Themen leitete er u. a. an der Universität Würzburg, am Festival de Musique Improvisée de Lausanne, an der Schola Cantorum Basiliensis, am Festival Enchanté in Riehen und am Musikfestival Bern. Er spielt Renaissancelaute und ist ein begeisterter Vertreter des selbstbegleitenden Gesangs. Seine Konzerttätigkeit als Solo- und Ensemblesänger hat ihn in zahlreiche europäische Länder, den USA, Kolumbien und China geführt.

Silvia Tecardi (the little light consort)
Leitung Workshop Consortspiel für Gamben
Silvia Tecardi studierte Gambe bei Paolo Pandolfo und Fiedel bei Randall Cook an der Schola Cantorum Basiliensis.
Als festes Mitglied verschiedener Ensembles für Mittelalter-, Renaissance- und Barockmusik (u. a. Ensemble Daedalus, Tetraktys, Les Flamboyants oder Capricornus Consort Basel) als auch als Gast bei weiteren spezialisierten Ensembles und Barockorchestern pflegt sie eine rege Konzert- und Aufnahmetätigkeit, welche u. a. bei den Labels Alpha, Zig-Zag-territoire, Naxos oder Christophorus dokumentiert ist.
Sie leitet Kurse für Gambe und Consort an den Universitäten von Bogotá, Alicante und an der Freien Musikschule Basel. Seit 2023 ist sie Mitarbeiterin von Roberto Festa und María Cristina Kiehr für Kurse über Musik der Renaissance und Frühbarocks bei den Atéliers Monteverdi des Conservatoire AMA in Genf.
2016 gründete sie das Dryades Consort, 2021 erschien zusammen mit dem Countertenor Franz Vitzthum beim Label Christophorus die CD «Gift und Gegengift» über C. Othmayr.

